Frechheit

Veröffentlicht auf von in2ition

aber dennoch Typisch T-Mobile. 
Also hier in diesem Artikel bei golem.de geht es um ein für mich typisches Beispiel für Produktbindung. Habe ja hier schon über das so genannte Google-Phone G1 vom Hersteller HTC berichtet. Nun ist es laut golem.de so, dass es eine Entwickler-Version des auf Android basierenden Smartphone geben soll. Es hört auf den Namen Android Dev Phone 1. Dieses Gerät soll Entwicklern die Möglichkeit geben ein Gerät zur Verfügung zu haben, auf dem Software oder Dienste erstellt werden können und diese dann in der Android-Umgebung zu testen. Nun ist es so, dass T-Mobile den Entwicklern die Möglichkeit gibt, dieses Smartphone für Entwickler käuflich zu erwerben. Dies ist notwendig, da das eigentliche G1 nur auf dem amerikanischen Markt verfügbar ist und nur mit einer Net-Lock Sperre. Diese verhindert es das Smartphone in anderen Netzen zu betreiben. Beim Dev Phone 1 ist dies nicht der Fall. Aber jetzt kommt der nächste Schlag. Das Handy käuflich zu erwerben ist in Amerika für 399 US$ möglich, aber erst nachdem man sich im Android Market registrieren ließ. Kostet auch nur 25 US$, dafür entfallen dann die Versandgebühren. Macht zusammen 424 US$ für Entwickler aus den Staaten. Entwickler aus Deutschland zum Beispiel fallen Versandkosten von 178,90 US$ an. Macht zusammen mit der Anmeldegebühr 602,90 US$ (ca. 480 Euro). Um dies möglichst unentdeckt zu lassen, wird es auch erst im vorletzten Bestellschritt verraten. Also in meinen Augen läuft doch da was verkehrt. aber ich finde das Smartphone schon sehr ansprechend und freue mich schon auf den Tag wenn es heißt: GoogleG1AndroidPhoneOhneVertrag.com oder so ähnlich. 

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OhMann 12/09/2008 18:04

Mit Verlaub, wir entwickeln für Android. Und um ehrlich zu sein finde ich das nicht dramatisch. Ein iPhone muss man sich auch kaufen, genauso wie jedes andere Gerät auch.

OhMann 12/09/2008 11:44

Oh Mann, erst lesen, dann grölen. Da sind sämtliche Steuern und Gebühren schon mit drin.

in2ition 12/09/2008 18:02


Das ist schon klar...Für einen Normalverbraucher, der sich das Phone günstig zulegen will, da scheint dqas eine vernünftige Alternative. Aber die Rede war von Entwicklern, die Dienste für das Phone
erstellen sollen. Die dürfen dafür bezahlen...Häää?